Die Energietechnische Gesellschaft im VDE lädt am 3. und 4. Dezember zum Workshop "Ländliche Energieversorgung" nach Frankfurt ein. Die dezentrale Stromerzeugung in kleinen, verbrauchernahen Erzeugungsanlagen - möglichst auf der Basis erneuerbarer Energien und mit Kraft-Wärme-Kopplung - wird häufig als Konkurrenz zu großen vernetzten, verbraucherfernen Kraftwerken gesehen. In der Energiediskussion hingegen dominiert heute das Thema des schnell wachsenden Bedarfs an Strom, Wärme, Kälte und immer mehr auch an Wasser. Hierbei gilt es zu klären, welchen Beitrag die Technologien einer dezentralen Versorgung wie beispielsweise Brennstoffzelle, Mikroturbine, Kleinwasserkraft, Biomasse oder Solarenergie zum Schutz der Umwelt, insbesondere des globalen Klimas, im Sinne einer "nachhaltigen Entwicklung“ leisten können.
In dem Workshop werden auf Basis der Erfahrungen bereits verwirklichter oder geplanter Projekte in Entwicklungsländern oder ländlichen Regionen die Rolle der Entwicklungsorganisationen, die Anforderungen an die Erzeugungssysteme, Speichersysteme, notwendige Informations- und Vernetzungstechnologien, sowie mögliche Finanzierungskonzepte von Experten aus der Politik, der herstellenden Industrie und der Finanzwirtschaft fokussiert. Der Workshop richtet sich an Beratungsunternehmen, Entwicklungsgesellschaften, Anlagenhersteller, Betreibergesellschaften, Planungsbüros sowie Investoren.
Weitere Informationen / Programmdownload: www.vde.com/laendlicheversorgung2008